04.02.2015 | Dr. Carsten Linnemann, Vors. MIT Deutschland
MIT fordert offene Debatte über Zuwanderung
"Die von CDU-Generalsekretär Peter Tauber angestoßene Debatte über ein Zuwanderungsgesetz darf nicht im Keim erstickt werden", fordert MIT-Chef Linnemann.

"Die von CDU-Generalsekretär Peter Tauber angestoßene Debatte über ein Zuwanderungsgesetz darf nicht im Keim erstickt werden", fordert MIT-Chef Linnemann. Gegenüber der Zeitung DIE WELT sagte er: "Der Fachkräftemangel wird künftig besonders für die Familienunternehmer auf dem Land zum Problem." Die MIT appelliert deshalb, intensiv zu diskutieren, welche Regelungen verbessert, mindestens aber transparenter gestaltet werden könnten, damit den Unternehmen nicht die Mitarbeiter ausgehen. Gleichwohl gilt es auch, nicht nur die Arbeitskraft in den Blick nehmen, sondern den Menschen selbst. "Wer zu uns kommen möchte, muss sich mit unserem Land und unserer Rechtsordnung voll identifizieren können. Was wir letztlich brauchen, ist mehr Vertrauen in unser Zuwanderungssystem. Denn daran mangelt es offenkundig noch", sagt Linnemann.

04.02.2015 | Dr. Carsten Linnemann, Vors. MIT Deutschland
Arbeitsstättenverordnung: geplante Verschärfungen stoppen!
Carsten Linnemann hat den sofortigen Stopp der geplanten Novellierung der Arbeitsstättenverordnung gefordert.

Angesichts der Diskussion um eine Verschärfung der Arbeitsschutzregeln sagte der MIT-Bundesvorsitzende: "Wenn wir den Mittelstand nicht überfordern wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass sich Beschäftigte und Unternehmer wieder auf ihre Arbeit konzentrieren können und nicht darauf, ob die Betriebstoilette nun ein, zwei oder gar kein Fenster hat."

Die neue Arbeitsschutzverordnung aus dem Bundesarbeitsministerium läuft dem Bekenntnis zum Bürokratieabbau im Koalitionsvertrag der Großen Koalition zuwider. Geht es nach dem Willen des SPD-geführten Arbeitsministeriums soll beispielsweise jeder Angestellte in Deutschland eine abschließbare Kleiderablage im Büro haben. Auch müsste der Arbeitgeber künftig für ausreichend Tageslicht im Home-Office des Arbeitnehmers sorgen. Die MIT weist dieses Verschärfung entschieden zurück: "Vorschriften, die die Temperatur in Abstellräumen regeln, passen nicht zur Strategie der Koalition, Bürokratie abzubauen. So was lehnen wir ab", betont Linnemann.

28.01.2015 | Dr. Carsten Linnemann, Vors. MIT Deutschland
Abbau der kalten Progression jetzt anpacken!
Steuerprogressionsbericht: kalte Progression kostet 1 Mrd. pro Jahr

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) fordert, den Abbau der kalten Progression jetzt entschlossen anzupacken. MIT-Chef Carsten Linnemann: "Das Geld aus der kalten Progression steht dem Staat nicht zu. Der Steuerprogressionsbericht der Bundesregierung zeigt: Die Ausgangslage zum Abbau der kalten Progression war nie günstiger als heute. Anhaltend hohe Steuereinnahmen und eine geringe Inflation liefern die Chance, den Griff des Staates ins Portemonnaie der Bürger endlich zu stoppen.“ Linnemann verweist auf die aktuell niedrigen Ausfälle von weniger als einer Milliarde Euro im ersten Jahr, wenn der Einkommensteuertarif angepasst würde. "Die Finanzminister von Bund und Länder müssten ihre Finanzplanung nur minimal anpassen, um die heimlichen Steuererhöhungen zu stoppen.“

Linnemann weiter: "Der Staat muss jetzt auf die Steuerbremse treten, so wie es von den Parteitagen von CDU und CSU beschlossen wurde. Einkommenserhöhungen, die nur dem Kaufkrafterhalt von fleißigen Bürgern dienen, dürfen nicht länger wegbesteuert werden." Die CDU hatte auf ihrem Bundesparteitag 2014 in Köln und die CSU auf ihrem Parteitag in Nürnberg beschlossen, die Steuerzahler noch in dieser Legislaturperiode in einem ersten Schritt von der kalten Progression zu entlasten. "Es ist das Gebot der Stunde, die Bürger so rasch wie möglich von den heimlichen Steuererhöhungen zu befreien. Noch in dieser Legislaturperiode muss ein nennenswerter Schritt zur Abschaffung der kalten Progression finanzwirksam werden. Das Versprechen zum Abbau der kalten Progression muss auf den Lohnzetteln der Bürger sichtbar werden", appelliert Linnemann.

Laut aktuellem Steuerprogressionsbericht kostet die Abschaffung der kalten Progression bei einer Inflation von einem Prozent weniger als eine Milliarde Euro pro Jahr. Bei einer Preissteigerungsrate von 1,5 Prozent würden sich die Auswirkungen durch die heimlichen Steuererhöhungen nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums auf knapp zwei Milliarden Euro belaufen. Der Steuerprogressionsbericht der Bundesregierung wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett beraten.

19.09.2013 | Dienstanbieter dieses Newsletters ist die MIT, vertreten durch den Bundesvorsitzenden Dr. Josef Schlarmann. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV ist Hauptgeschäftsführer Hans-Dieter Lehnen.
MIT Newsletter vom 19.09.2013

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22.08.2013 | Dienstanbieter dieses Newsletters ist die MIT, vertreten durch den Bundesvorsitzenden Dr. Josef Schlarmann. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV ist Hauptgeschäftsführer Hans-Dieter Lehnen.
MIT Newsletter vom 22.08.2013

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