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Mehr Zeit in der Backstube, statt am Schreibtisch

Unter dem Titel "Die Mühlen der Bürokratie mahlen kein Korn" fand am Mittwoch, 21.02.2024 unsere Veranstaltung bei der Bäckerei Hofmann in Eberstadt statt. Im Fokus stand die überbordende Bürokratielast, insbesondere für Handwerksbetriebe. Die Teilnehmer, bestehend aus lokalen Unternehmern und Vertretern der MIT, diskutierten intensiv über die zunehmende Belastung durch bürokratische Aufgaben und die damit verbundene Herausforderung für kleinere Unternehmen.


Die allgemeine Stimmung der Teilnehmer war geprägt von der Einsicht, dass die Verhältnismäßigkeit zwischen dem Aufwand, der für das Kerngeschäft aufgebracht werden kann, und den zusätzlichen Anforderungen durch die Bürokratie nicht mehr gegeben ist. Die Diskussionen drehten sich um konkrete Beispiele aus dem Handwerk, bei denen administrative Hürden das Tagesgeschäft erheblich beeinträchtigen. Es wurde deutlich, dass eine Vereinfachung und Entlastung dringend erforderlich sind, um den Mittelstand zu stärken und das Wirtschaftswachstum voranzutreiben.


Ein besonderer Gast bei der Veranstaltung war der CDU Abgeordnete Peter Franz, der Mitglied im für Entbürokratisierung zuständigen Ausschuss im Hessischen Landtag ist. Er informierte die Teilnehmer über aktuelle Initiativen und Fortschritte im Abbau der Bürokratielast auf politischer Ebene. Die Anwesenden schätzten die Möglichkeit, direkt mit einem politischen Entscheidungsträger in Dialog zu treten und ihre Anliegen zu teilen.


Neben der intensiven inhaltlichen Debatte über den Bürokratieabbau verwöhnten die Gastgeber Sara und Jonas Hofmann die Teilnehmer mit einer köstlichen Brotzeit. Die Auswahl handwerklich hergestellter Brote der Bäckerei Hofmann bildete den kulinarischen Rahmen für die Gespräche. Jonas Hofmann, nicht nur Bäckermeister sondern auch Brot-Sommelier, hielt ein informatives Referat über die Kunst des Brotbackens. Er beleuchtete die Unterschiede zwischen handwerklicher Backkunst und industrieller Produktion, betonte die Bedeutung kleiner mittelständischer Bäckereien und machte deutlich, warum Bäcker und Konditoren mehr Zeit in der Backstube, statt am Schreibtisch verbringen sollten.


Die Veranstaltung erwies sich als gelungene Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen Unternehmern, politischen Vertretern und Fachexperten. Die gemeinsame Erkenntnis über die Notwendigkeit des Bürokratieabbaus und die Wertschätzung für handwerklich hergestellte Produkte bildeten die Grundlage für einen inspirierenden und genüsslichen Abend. Dafür danken wir der Familie Hofmann ganz herzlich.



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